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Xanthelasmen


Wenn sich Menschen für eine ästhetische Behandlung der Augenregion entscheiden, sind häufig hängende Lider oder Tränensäcke die Ursache. Eine weniger bekannte, aber ebenfalls sehr belastende Form der Hautveränderung sind die Xanthelasmen. Dabei handelt es sich um gutartige Fetteinlagerungen, die vorwiegend im Bereich der inneren Augenwinkel auftreten.

Xanthelasmen können mit Stoffwechselstörungen und anderen Erkrankungen zusammenhängen, sind aber zunächst ein rein ästhetisches Problem. Dennoch erwecken die gelblichen Wucherungen leicht den Eindruck einer ernsten oder gar ansteckenden Krankheit. Oft hat das schwerwiegende Folgen für den Alltag und das Selbstbewusstsein der Betroffenen. Daher entscheiden sich viele Menschen dazu, Xanthelasmen zu entfernen.

Für die Entfernung von Xanthelasmen kommen verschiedene Methoden infrage. Eines der gängigsten Verfahren ist die Laserbehandlung. Auch mit Strom, Kälte, Säure oder auf chirurgischem Wege lassen sich die Fetteinlagerungen behandeln. Welche Behandlungsform im individuellen Fall am besten geeignet ist, hängt unter anderem von der Ausprägung der Xanthelasmen ab.

Was sind Xanthelasmen?


Als Xanthelasmen bezeichnet man gutartige Einlagerungen von fettähnlichem Gewebe, die vorwiegend in der Augenregion auftreten. Hier zeigen sich die Wucherungen als gelbliche Flecken oder Knötchen unter der Haut. Xanthelasmen können hart oder weich sein, sich unter Umständen verschieben lassen oder sich mit der Zeit weiter ausbreiten

Gelegentlich treten Xanthelasmen auch an anderen Körperstellen auf, zum Beispiel an den Ellenbogen, Knien, Händen oder Füssen. Im Bereich der Augen ist die Belastung für die Betroffenen allerdings besonders gross, da sich die Wucherungen stark auf die Wahrnehmung anderer Menschen auswirken. Zudem lassen sie sich in der Augenregion kaum kaschieren

Wie genau es zur Entstehung von Xanthelasmen kommt, ist noch nicht vollständig geklärt. Die Hautveränderungen gelten grundsätzlich als rein ästhetisches Problem, solange sie sich nicht stark ausbreiten und die Sicht beeinträchtigen. Allerdings kann den Wucherungen eine Fettstoffwechselstörung oder eine andere Erkrankung zugrunde liegen. Zudem ist bei Menschen mit Xanthelasmen vermutlich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arteriosklerose erhöht. Daher sollten Xanthelasmen auch bei Beschwerdefreiheit immer ernst genommen werden.

Wie entstehen Xanthelasmen?


Die genaue Ursache und Entstehung von Xanthelasmen ist noch nicht abschliessend geklärt. Allerdings hängen die Wucherungen eng mit dem Fettstoffwechsel zusammen. Häufig sind sie Anzeichen für einen gestörten Stoffwechsel oder zu hohe Cholesterinwerte. Es kommt dann zu kleinen Fettablagerungen unter der Haut, die sich als gelbliche Flecken oder Knötchen darstellen.

Xanthelasmen können ohne erkennbare Ursache auftreten, werden jedoch durch Faktoren wie Rauchen, Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und zu hohe Blutfettwerte begünstigt. Die meisten Betroffenen sind Frauen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren, wobei Xanthelasmen auch schon in jüngeren Jahren auftreten können.

Auch exzessiver Alkoholkonsum kann die Entstehung von Xanthelasmen begünstigen. Hier können die Fetteinlagerungen eine Folge von Erkrankungen der Leber oder Bauchspeicheldrüse sein. Auch an eine mögliche Herzerkrankung muss gedacht werden, weshalb Xanthelasmen am besten immer ärztlich untersucht werden sollten.

Können Xanthelasmen präventiv vermieden werden?


Aufgrund der vielseitigen und nicht völlig erforschten Ursachen von Xanthelasmen ist es schwierig, ihrer Entstehung vorzubeugen. Die Wucherungen können auch bei gesunden Menschen auftreten, wobei Geschlecht und Alter zu einem gewissen Teil eine Rolle zu spielen scheinen.

Allerdings begünstigen verschiedene Risikofaktoren ihre Entstehung. Da Xanthelasmen auch als Begleiterscheinung anderer Erkrankungen wie Diabetes oder alkoholbedingter Lebererkrankungen auftreten können, sind zudem alle Verhaltensweisen anzuraten, die diesen Krankheiten vorbeugen.

Generell empfiehlt es sich, auf eine gesunde Ernährung und Lebensweise zu achten. Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte begünstigen Xanthelasmen ebenso wie Rauchen und exzessiver Alkoholkonsum. Übergewicht gilt nicht als direkter Risikofaktor für Xanthelasmen, kann jedoch mit vielen gesundheitlichen Problemen einhergehen, die zur Entstehung von Xanthelasmen beitragen können.

Die oben genannten Verhaltenstipps gelten in besonderem Masse für Menschen, die zu einer der Risikogruppen gehören. Das betrifft insbesondere Frauen ab 40 Jahren, aber auch Menschen, bei denen Xanthelasmen der Augenlider familiär gehäuft auftreten.

Wann sollte ein Xanthelasma entfernt werden?


Aus medizinischer Sicht sind Xanthelasmen in aller Regel unbedenklich. Dennoch entscheiden sich viele Betroffene für eine Entfernung, da die Wucherungen im Alltag zu starken Beeinträchtigungen führen können. Sie lassen sich kaum kaschieren und werden von den Mitmenschen nicht selten für Vernarbungen oder Anzeichen einer schweren Krankheit gehalten. In solchen Fällen kann eine Entfernung dem Kunden viel Selbstbewusstsein und Lebensqualität zurückgeben.

Medizinisch indiziert ist eine Entfernung, wenn die Xanthelasmen die Sicht beeinträchtigen. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn die Augenlider durch übermässige Wucherungen zu hängen beginnen und das Sichtfeld einschränken. Solche gesundheitlichen Probleme sind allerdings eher selten. Daher übernehmen die Krankenkassen in aller Regel auch nicht die Kosten für eine Xanthelasmen-Entfernung.

Wie können Xanthelasmen behandelt werden?


Für die Entfernung von Xanthelasmen bietet die moderne ästhetische Medizin verschiedene Möglichkeiten. Je nach angewandter Methode muss jedoch damit gerechnet werden, dass die Wucherungen erneut auftreten können. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die Ursachen nicht bekannt sind oder nicht behandelt werden.

Die grösste Aussicht auf eine dauerhafte Entfernung bietet - unabhängig von der Ursache - die Lidstraffung. Bei diesem Verfahren wird nicht nur das Xanthelasma selbst behandelt, sondern ein grossflächiger Hautüberschuss im Umkreis des Knötchens entfernt. Dies senkt das Risiko einer erneuten Wucherung, da Xanthelasmen häufig an gleicher Stelle wieder auftreten.

Laserbehandlung

Die Entfernung mittels Laser zählt zu den häufigsten und erfolgversprechendsten Behandlungsmethoden bei Xanthelasmen. Mithilfe von kurzen Laserimpulsen werden die oberen Hautschichten inklusive der Wucherungen behutsam abgetragen. Für eine vollständige Entfernung sind in der Regel mehrere Sitzungen erforderlich.

Bei fachgerechter Anwendung lassen sich mit einer Laserbehandlung sehr gute ästhetische Ergebnisse erzielen. Das Xanthelasma wird lokal entfernt und das umliegende Gewebe dabei bestmöglich geschont.

Säurebehandlung

Eine weitere Möglichkeit, Xanthelasmen zu entfernen, ist die Behandlung mit Trichloressigsäure. Da es sich bei dieser Säure jedoch um eine stark ätzende Substanz handelt, ist insbesondere bei der Anwendung in der Augenregion ein Höchstmass an Vorsicht und Erfahrung erforderlich.

Elektrokauterisation

Xanthelasmen können auch mit Strom behandelt werden. Hierbei werden über eine feine Nadel leichte Stromimpulse in das Gewebe abgegeben. Das hat zur Folge, dass das behandelte Gewebe teilweise zerstört und abgebaut wird.

Behandlung mit PDO-Fäden bei Augenringen

Beim sogenannten Fadenlift werden feine, selbstauflösende Fäden in die Haut an den Augen eingebracht. Die PDO-Fäden erzielen einen direkten Lifting-Effekt und heben eine abgesunkene Augenpartie so unmittelbar an. Zugleich wird die hauteigene Kollagenproduktion angeregt. Dies stabilisiert und festigt die Haut um die Augen. Dunkle Schatten bilden sich zurück. 

Kryotherapie

Bei der Kryotherapie oder Kältetherapie wird das Xanthelasma sehr niedrigen Temperaturen ausgesetzt. Durch diese punktuelle Vereisung wird das Gewebe zerstört und in den folgenden Wochen vom Körper abgebaut. Die Kryotherapie findet unter örtlicher Betäubung mit einem speziellen Behandlungsgerät statt.

Entfernung mittels Skalpell

Xanthelasmen können auch mittels Skalpell aus dem umliegenden Gewebe herausgeschnitten werden. Im ungünstigsten Fall bleiben dabei jedoch unschöne Narben zurück. Auch kommt es häufig zu länger anhaltenden Hautrötungen.

In den meisten Fällen erfolgt die Behandlung daher eher mit dem Laser, da hier sehr präzise gearbeitet werden kann. Eine chirurgische Entfernung kommt vor allem für Kunden infrage, die auch eine Lidstraffung wünschen.

Entfernung mittels Lidstraffung 

Im Zuge einer Lidstraffung lassen sich Xanthelasmen meist gut entfernen. Bei diesem kurzen ambulanten Eingriff werden altersbedingte Hautüberschüsse am Ober- oder Unterlid chirurgisch entfernt. Der Chirurg setzt dazu einen kurzen Schnitt, der am Oberlid in der natürlichen Lidfalte und am Unterlid dicht unter dem Lidkranz verläuft. Auf diese Weise sind die feinen Narben später mit blossem Auge kaum sichtbar.

Eine chirurgische Lidstraffung bietet den Vorteil, dass die Xanthelasmen relativ grossflächig mit entfernt werden können. Das senkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Wucherungen nach einigen Jahren erneut auftreten. Die Lidstraffung zählt zu den Routineeingriffen der plastisch-ästhetischen Chirurgie, sodass im Normalfall keine grösseren Nebenwirkungen oder Komplikationen zu erwarten sind.

Wie hoch sind die Kosten für die Xanthelasmen-Entfernung?


Eine Entfernung von Xanthelasmen ist je nach gewählter Behandlungsmethode ab etwa CHF 800 möglich. Der genaue Kostenaufwand ist unter anderem abhängig von der Grösse und Beschaffenheit der Wucherungen. Als grober Anhaltspunkt können folgende Preise dienen:

  • Laserbehandlung: je nach Aufwand
  • Säurebehandlung: : je nach Aufwand
  • Elektrokauterisation: ab CHF 800
  • Kryotherapie: je nach Aufwand
  • Entfernung mittels Skalpell: ab CHF 2.000 (je nach Aufwand)
  • Entfernung mittels Lidstraffung: ab CHF 3.490

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