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Augenringe


Wache, schöne Augen wirken auf unser Gegenüber positiv und helfen uns dabei einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Augenringe hingegen lassen das Gesicht müde, gestresst und abgespannt wirken. Die dunklen Ringe unter den Augen können von Schlafmangel herrühren, sei es nach einer durchfeierten Nacht oder wenn wir über längere Zeit zu wenig Schlaf bekommen. In solchen Fällen genügt meist ein wenig Erholung, um dem Gesicht seine ursprüngliche Frische zurückzugeben und Augenringe loszuwerden.

Schwieriger wird es, wenn die Augenringe dauerhaft bestehen. Das Gesicht wirkt dann wegen der Augen ständig müde und abgespannt, was häufig im starken Gegensatz zur gefühlten Vitalität und Lebensfreude steht. Für die Betroffenen sind die dunklen Schatten unter den Augen daher oft sehr belastend. Der müde Gesichtsausdruck wirkt sich auch auf die Wahrnehmung durch die Mitmenschen aus. Die Augenringe können dann fälschlicherweise für die Spuren durchfeierter Nächte gehalten werden. 

Die Ursachen für Augenringe können vielfältig sein. Sie reichen von altersbedingten Veränderungen des Körpers bis hin zu genetischen Faktoren. Die ästhetische Medizin bietet heutzutage verschiedene sanfte Möglichkeiten, um Augenringe zu behandeln.

Welche Ursachen haben Augenringe?


Dunkle Augenringe äussern sich in Form von bläulichen oder violetten Schatten unter den Augen, die vor allem morgens unter den Augen zu sehen sind. Die dunklen Ringe können in ihrer Ausprägung stark variieren. Während sich bei einigen Menschen selbst nach mehreren Nächten ohne Schlaf nur leichte Augenringe zeigen, leiden andere Menschen dauerhaft unter stark ausgeprägten Augenringen. Diese lassen sich zum Teil auch durch stark deckende Kosmetik für die Augen, wie einem Concealer, nicht vollständig kaschieren. 

Bei den dunklen Ringen in der Augenpartie handelt es sich meist um Blutgefässe oder Gewebeflüssigkeit, die unter der Haut durchscheinen. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Je dünner zum Beispiel die Gesichtshaut ist, desto stärker zeigen sich die Schatten unter den Augen. Dieser Umstand erklärt auch, warum einige Menschen dauerhaft unter deutlich sichtbaren Augenringen leiden. Hinzu kommt, dass das Volumen der Haut rund um die Augen mit steigendem Alter abnimmt, was eine weitere Ursache darstellt. 

Stress, Schlafmangel, Nikotin- und Alkoholkonsum belasten den Körper und können die Schatten unter den Augen noch verstärken. Zugleich beschleunigen diese Faktoren die Hautalterung und begünstigen dunkle Augenringe daher gleich doppelt. Die Folge ist ein dauerhaft abgeschlagenes, müdes und gealtertes Aussehen. 

In einigen Fällen erscheint die Haut unter den Augen selbst dunkel. Bei manchen Menschen ist die Haut in der Augenpartie besonders stark pigmentiert. Krankheiten und hormonelle Veränderungen zählen ebenfalls zu den Ursachen. So leiden etwa Neurodermitis-Patienten besonders häufig an Augenringen infolge einer Überpigmentierung. 

Eine weitere Ursache für Augenringe können altersbedingte Veränderungen im Mittelgesicht sein. Wenn die mittleren Gesichtspartien an Volumen verlieren und absacken, verstärkt dies den müden und abgespannten Eindruck um die Augen. Auch Tränensäcke unter den Augen lassen das Gesicht zusätzlich verquollen wirken.

Wie entstehen Tränensäcke?


Die Entstehung von Tränensäcken hängt eng mit der Hautbeschaffenheit um die Augen herum zusammen. Im Vergleich zum übrigen Gesicht ist die Haut rund um die Augen extrem dünn. Das führt dazu, dass sich Fett- und Flüssigkeitseinlagerungen viel stärker unter der Haut an den Augen abzeichnen als in anderen Gesichtspartien und sich Tränensäcke abzeichnen.

Mit zunehmendem Alter nehmen die Elastizität und Spannkraft der Haut ab. Im Bereich der Unterlider wird vermehrt Flüssigkeit und Fettgewebe eingelagert. So kommt es zu sichtbaren Schwellungen, den Tränensäcken, die die Augen verquollen wirken lassen. Mit den Jahren können die Tränensäcke auch weiter absinken.

Bei einigen Menschen ist das Bindegewebe von Natur aus relativ schwach ausgebildet. Hier treten die Tränensäcke meist schon in jungen Jahren auf, oft auch familiär gehäuft. Ausserdem können Allergien und andere Erkrankungen die Augenpartie anschwellen lassen. Dies äussert sich dann zum Teil auf ähnliche Weise wie Tränensäcke.

Tränensäcke können aber auch akut auftreten. Ein typisches Beispiel hierfür ist eine durchfeierte Nacht mit zu viel Alkohol und zu wenig Schlaf. Neben Schlafmangel, Rauchen und Alkohol wirkt sich häufig auch Stress ungünstig auf die Augenpartie aus. Das Gleiche gilt für eine ungesunde oder einseitige Ernährung und zu wenig Bewegung. All diese Faktoren beeinflussen den Flüssigkeitshaushalt und Lymphfluss an den Augen und somit auch die Entstehung von Tränensäcken.

Was kann man tun, um Augenringe zu vermeiden?


Wenn Augenringe anlagebedingt auftreten, ist es schwer, ihnen entgegenzuwirken. Hier ist meist eine dünne Haut oder starke Pigmentierung in der Augenpartie verantwortlich für die dunklen Schatten. Allerdings gibt es durchaus Verhaltenstipps, die einer stärkeren Ausprägung der Augenringe vorbeugen können. 

Augenringe treten vor allem morgens auf, da die Lymphzirkulation im Körper über Nacht zurückgeht. In der empfindlichen Augenregion sammelt sich Gewebeflüssigkeit an, die sich am Morgen in Form von dunklen Schatten unter den Augen zeigt. Erweiterte Blutgefässe unter der Haut am Auge können diesen Eindruck noch verstärken. 

Um die Durchblutung und den Lymphfluss der Augen nach dem Aufstehen in Schwung zu bringen, können die Augen mit Kompressen gekühlt oder massiert werden. Viel Flüssigkeit, ausreichend Schlaf und Bewegung an der frischen Luft fördern ebenfalls die Durchblutung der das Auge umgebenden Haut. Bei einer Neigung zu Augenringen kann es ausserdem sinnvoll sein, mit leicht erhöhtem Oberkörper zu schlafen. 

Der allgemeine Lebensstil spielt ebenfalls eine grosse Rolle bei der Entstehung von Augenringen. Genussmittel wie Alkohol und Nikotin beeinträchtigen nicht nur die Durchblutung, sondern beschleunigen auch die Hautalterung der Augen. Je stärker Sie den Konsum einschränken, desto frischer und gesünder erscheint die Gesichtshaut und die Augenringe sind weniger ausgeprägt. Auch eine ausgewogene Ernährung wirkt sich auf die Hautbeschaffenheit rund um das Auge aus. So ist etwa Eisenmangel eine häufige Ursache von Augenringen.

Bei blasser Haut treten Augenringe besonders stark zum Vorschein und Blutgefässe scheinen leichter durch die Haut durch. Sehr hellhäutige Menschen sollten dennoch vorsichtig mit ausgedehnten Sonnenbädern und Solariumgängen sein. Die aggressive UV-Strahlung lässt die Haut noch schneller altern. Besser ist es, die Sonne nur in Massen und mit einem guten UV-Schutz zu geniessen und stattdessen zum Beispiel kaschierende Kosmetik für die Augen zu verwenden. 

Durch die Verwendung eines hellen Concealers unter dem Make-up lassen sich Augenringe deutlich reduzieren. Für die dünne Augenregion eignen sich vor allem flüssige Concealer, die sich nicht in den feinen Augenfältchen absetzen. Einer starken Pigmentierung rund um die Augen lässt sich mit aufhellenden Cremes bis zu einem gewissen Grad entgegenwirken, auch wenn Pigmentringe sich in den meisten Fällen nicht komplett kaschieren lassen. 

Nicht zuletzt sollte bei ausgeprägten Augenringen auch auf die richtige Gesichtspflege geachtet werden, damit die empfindliche Haut optimal mit Feuchtigkeit versorgt wird. Die Augenpartie sollte vor dem Schlafengehen gründlich abgeschminkt und mit einer rückfettenden Creme für die Augen versorgt werden, so kann Augenringen vorgebeugt werden.

Welche Krankheiten können sich hinter Augenringen verbergen?


Augenringe deuten häufig auf eine gestörte Blut- oder Lymphzirkulation hin. Dies kann eine vorübergehende Folge von Schlafmangel oder Genussmitteln sein, aber auch von Krankheiten herrühren. So wirken sich zum Beispiel Herz- und Gefässkrankheiten auf den Sauerstoffgehalt im Blut aus. Auch Erkrankungen von Nieren und Leber können Augenringe verursachen. 

Treten die dunklen Augenringe durch übermässige Pigmentierung auf, so kann auch eine Hautkrankheit die Ursache sein. Entzündliche Hauterkrankungen wie Neurodermitis gehen häufig mit Farbveränderungen in der Augenregion einher. Kommen zusätzlich noch Schwellungen hinzu oder kratzen sich die Betroffenen an den juckenden Hautstellen, so kann dies die Augenringe noch verstärken. 

Geschwollene Lider und Tränensäcke lassen Augenringe oft ebenfalls stärker hervortreten. Hier kommen als Ursachen zum Beispiel Allergien und Erkrankungen der Nasennebenhöhlen infrage. Zudem leiden einige Menschen anlagebedingt an einer Gewebeschwäche unter dem Auge wodurch sich vermehrt Fettgewebe in der Augenregion einlagert.

Wie lassen sich Augenringe bekämpfen?


Die moderne ästhetische Medizin bietet verschiedene Möglichkeiten, um Augenringe zu behandeln und damit wachere Augen zu fördern. Bewährt haben sich vor allem die Unterspritzung mit Hyaluronsäure oder Eigenfett, das Fadenlift sowie die Eigenbluttherapie (PRP-Therapie). Ziel der Behandlung ist es, die eingesunkene Augenpartie aufzupolstern und optisch anzuheben. Die dünne Haut wird unterfüttert, sodass die Äderchen und Blutgefässe nicht mehr unter der Haut durchscheinen, so wird gleichzeitig eine Ursache für die Augenringe behoben. 

Je nach Ursache der Augenringe können verschiedene Verfahren besser geeignet sein. Häufig lässt sich auch eine sichtbare Verbesserung erzielen, indem andere Gesichtsregionen in die Behandlung mit einbezogen werden. Zu Beginn der Behandlung steht daher immer eine persönliche Beratung, in der der Arzt die möglichen Behandlungswege erläutert. Wichtig ist hierbei auch die Erläuterung der Ursachen, so können die Augenringe gezielt behandelt werden.

Behandlung mit Hyaluronsäure bei Augenringen

Durch eine gezielte Unterspritzung der Augenringe mit Hyaluronsäure erhält die Haut in der Augenpartie das verlorene Volumen zurück. Dadurch scheinen Äderchen und Lymphgefässe nicht mehr so stark unter der Haut am Auge durch. Tiefe Augenringe, Furchen und Tränenrinnen werden aufgepolstert. Das Ergebnis der Hyaluronsäure-Behandlung der Augen hält im Durchschnitt bis zu einem Jahr an und kann dann nach Belieben aufgefrischt werden, um das erneute Auftreten dunkler Schatten zu vermeiden.

Behandlung mit Eigenfett bei Augenringen

Die Unterspritzung mit Eigenfett zielt ebenfalls darauf ab, der Augenpartie ihr verlorenes Volumen zurückzugeben. Auch hier lassen sich Tränensäcke und dunkle Augenringe ausgleichen. Der Vorteil einer Eigenfettbehandlung der Augenringe liegt in der dauerhaften Haltbarkeit. Ein Teil des injizierten Fettgewebes verwächst fest mit dem umliegenden Gewebe des Auges. Allerdings ist der Eingriff mit höheren Kosten verbunden. Zudem muss das verwendete Eigenfett zuvor an anderer Stelle des Körpers gewonnen werden.

Eigenbluttherapie bei Augenringen

Bei der Eigenbluttherapie oder PRP-Therapie wird aufbereitetes Blutplasma in die mittleren Hautschichten am Auge  injiziert, um die hauteigene Regeneration und Kollagenbildung anzuregen. Die Haut gewinnt allgemein an Frische und Volumen, wodurch sich die Augenringe zurückbilden. Für einen dauerhaften Effekt von wachen Augen sind mehrere Sitzungen im Abstand von mehreren Wochen erforderlich. Die Behandlung sollte in regelmässigen Abständen wiederholt werden, um die dunklen Augenringe dauerhaft verschwinden zu lassen.

Behandlung mit PDO-Fäden bei Augenringen

Beim sogenannten Fadenlift werden feine, selbstauflösende Fäden in die Haut an den Augen eingebracht. Die PDO-Fäden erzielen einen direkten Lifting-Effekt und heben eine abgesunkene Augenpartie so unmittelbar an. Zugleich wird die hauteigene Kollagenproduktion angeregt. Dies stabilisiert und festigt die Haut um die Augen. Dunkle Schatten bilden sich zurück. 

Sind die Augenringe nach einer Behandlung für immer weg?


Je nach gewählter Behandlungsmethode ist die Wirkung gegen die dunklen Schatten unter dem Auge in der Regel zeitlich begrenzt. Für die Unterspritzung oder Straffung der Augenpartie werden Substanzen verwendet, die der Körper mit der Zeit abbaut. Das gibt Ihnen einerseits die Sicherheit, dass es nicht zu einer dauerhaften Überkorrektur der Augen kommen kann. Andererseits muss die Behandlung in regelmässigen Abständen wiederholt werden, um das Ergebnis von wachen Augen dauerhaft zu erhalten. 

Im Laufe der Zeit können die Abstände zwischen den einzelnen Behandlungen in der Regel vergrössert werden. Die modernen Hyaluronsäure-Filler und PDO-Fäden erzielen nicht nur einen unmittelbaren Lifting-Effekt der Augen, sondern regen auch die Kollagenbildung der Haut an. Dadurch wirken sie noch über ihren Abbau hinaus gegen dunkle Augenringe. Bei wiederholter Anwendung hält dieser Effekt meist deutlich länger an als nach der ersten Sitzung. 

Die Eigenbluttherapie erzielt ebenfalls eine nachhaltige Wirkung auf die Kollagenproduktion der Haut um das Auge. Allerdings empfiehlt es sich auch hier, die Behandlung in regelmässigen Abständen zu wiederholen. 

Die Unterspritzung mit Eigenfett ist das einzige Verfahren mit dauerhafter Wirkung gegen Augenringe, da das injizierte Material zum Grossteil fest mit dem umliegenden Gewebe verwächst. Ein gewisser Anteil wird jedoch nach der Injektion vom Körper abgebaut. Daher ist in der Regel eine zweite Behandlung der Augen im Abstand von einigen Wochen erforderlich.

Wie viel kostet die Behandlung bei Augenringen?


Die Kosten für eine Behandlung von Augenringen können je nach gewählter Methode stark variieren. Die folgenden Preise geben einen groben Anhaltspunkt, welche Kosten Sie im Durchschnitt einplanen müssen: 

  • Unterspritzung der Augenringe mit Hyaluronsäure: CHF 400 – 800
  • Unterspritzung der Augenringe mit Eigenfett: CHF 2.000
  • Behandlung der Augenringe mit Eigenblut: 3 x CHF 400 oder Angel 1x CHF 2.000 (ganzes Gesicht)
  • Fadenlift gegen Augenringen: je nach Aufwand

Der genaue Kostenaufwand einer Behandlung bei Augenringen ist ebenfalls abhängig vom Behandlungsumfang und den verwendeten Produkten. Gegebenenfalls kann die Behandlung der Augenringe auch mit anderen Korrekturen das Auge betreffend kombiniert werden, um dem Gesicht als Ganzes einen frischeren Ausdruck zu verleihen. Ein seriöser Arzt wird Ihnen in jedem Fall einen detaillierten Kostenvoranschlag erstellen, bevor er mit der Behandlung der Augenringe beginnt.

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