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Krähenfüsse / Augenfalten


Krähenfüsse und Augenfalten im Allgemeinen zählen häufig zu den ersten Anzeichen des Älterwerdens. Rund um die Augen ist die Haut besonders dünn und neigt daher in besonderem Masse zur Faltenbildung. So zeigen sich oft schon in relativ jungen Jahren erste Linien und Falten um die Augen.

Die feinen Falten um die Augenpartie können durchaus etwas Schönes sein und den individuellen Charakter des Menschen betonen. Oft lassen sie das Gesicht jedoch auch gealtert und müde wirken. Eine frühzeitige Behandlung kann Krähenfüssen in solchen Fällen entgegenwirken oder ihrer Entstehung vorbeugen.

Was versteht man unter Krähenfüssen?


Der Begriff Krähenfüsse bezeichnet die feinen Falten, die sich mit den Jahren um die äusseren Augenwinkel bilden. Ihren Namen verdanken sie ihrer strahlenförmigen, krallenartigen Anordnung um die Augenpartie herum. Etwas positiver behaftet ist die Bezeichnung Lachfalten. Tatsächlich entstehen Krähenfüsse und Augenfalten durch Bewegungen der Mimikmuskulatur, also etwa beim Lachen oder Blinzeln.

Augenfalten bilden sich oft schon relativ früh, noch bevor ausgeprägte Falten im Hautbild sichtbar werden. Die Haut in der Augenpartie ist vergleichsweise dünn und bildet daher schneller Falten aus als andere Gesichtspartien. Im Laufe der Jahre zeigen sich dann erste feine Linien rund um die Augen. Mit fortschreitendem Alter vertiefen sich die Falten und können die Gesichtszüge stark prägen.

Wie entstehen Krähenfüsse und Augenfalten?


Krähenfüsse zählen zu den sogenannten Mimikfalten. Sie entstehen vorwiegend durch Bewegungen der Gesichtsmuskulatur, also durch unsere Mimik. Bei jedem Zusammenkneifen der Augen und jeder Veränderung der Mimik werden Muskeln kontrahiert, die ihrerseits Zug auf die Haut ausüben. Dadurch nimmt die Spannkraft der Haut in der Augenpartie langsam ab. Die Mimikfalten zeigen sich zunächst nur während der Muskelanspannung, später auch bei Entspannung.

Die Augenpartie zählt zu den Gesichtspartien, in denen besonders viele Mimikbewegungen stattfinden. Beim Lachen, Blinzeln oder Zusammenkneifen der Augen sind die Muskeln in der Augenregion ständig in Bewegung, was die Faltenbildung fördert. Hinzu kommt, dass die Haut rund um die Augen dünner ist als im übrigen Gesicht. Daher zählen die sprichwörtlichen Lachfalten häufig zu den ersten sichtbaren Falten im Gesicht.

Äussere Einflüsse und Lebensgewohnheiten wirken sich ebenfalls auf die Faltenbildung aus. So können etwa Rauchen, regelmässiger Alkoholkonsum und starke Sonneneinstrahlung eine frühzeitige Entstehung von Krähenfüssen begünstigen. Auch genetische Faktoren sind mit dafür verantwortlich, dass einige Menschen früher Falten entwickeln als andere.

Kann man Augenfalten vorbeugen?


Ganz verhindern lässt sich die Entstehung von Augenfalten nicht. Mit zunehmendem Alter lässt der Feuchtigkeits- und Kollagengehalt der Haut unweigerlich nach, sie verliert an Volumen und Spannkraft. Feine Mimikfältchen, die zuvor nur bei Bewegungen der Gesichtsmuskeln zu sehen waren, prägen sich dauerhaft in das Hautbild ein.

Es ist aber durchaus möglich, Falten um die Augen bis zu einem gewissen Grad vorzubeugen und ihre Entstehung hinauszuzögern. Die persönlichen Lebens- und Ernährungsgewohnheiten spielen hierbei eine ebenso grosse Rolle wie die tägliche Hautpflege. Mit folgenden Verhaltensweisen können Sie der Faltenbildung von Augenfalten vorbeugen:

  • UV-Schutz: Die UV-Strahlung zählt zu den schädlichsten Einflüssen für die Hautgesundheit und das Hautbild und somit auch für die Augenpartie. Daher sollten Sonnenbäder und Solarium nur in Massen genossen werden. Eine Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor ist beim Sonnenbad unverzichtbar. Auch im Alltag sollte möglichst eine Tagescreme mit UV-Schutz verwendet werden um Falten um die Augen herum vorzubeugen.
  • viel Wasser trinken: Nicht nur die hauttypgerechte Pflege, sondern auch die Flüssigkeitszufuhr hält die Haut jung und strahlend. Je besser die Haut von innen mit Feuchtigkeit versorgt wird, desto länger behält sie ihre Elastizität und Spannkraft bei und beugt Augenfalten und Krähenfüssen vor.
  • Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse versorgt die Haut um die Augen mit allen wichtigen Nährstoffen. Umgekehrt kann ein Nährstoffmangel die Haut blass, trocken und gealtert wirken lassen. Die Entstehung von Falten wird begünstigt.
  • Genussmittel: Alkohol und Nikotin beschleunigen die Hautalterung stark. Je mehr Sie den Konsum einschränken, desto länger bleibt die Haut jung und straff und Falten entstehen weniger schnell.
  • Sehschwäche korrigieren: Brillen- und Kontaktlinsenträger sollten die Sehhilfe immer tragen und bei nachlassender Sehschärfe regelmässig anpassen lassen. Eine schlecht angepasste Sehhilfe führt dazu, dass die Augen im Alltag ständig zusammengekniffen werden. Dies begünstigt die Entstehung von Augenfalten.
  • Sonnenbrille tragen: Ebenso wie die Sehhilfe kann auch das Tragen einer Sonnenbrille spannungsbedingten Falten vorbeugen. Die Augen werden bei hellem Licht weniger stark zusammengekniffen, Augenfalten prägen sich weniger stark ein.

Wie kann man Krähenfüsse und Augenfalten entfernen?


Für die minimal-invasive Entfernung von Augenfalten haben sich insbesondere Botox und Hyaluronsäure bewährt. Beide Substanzen wirken auf unterschiedliche Weise und werden daher gegen unterschiedliche Faltenarten eingesetzt. Die Krähenfüsse gehören zu den Mimikfalten, bei deren Behandlung erstrangig Botox zum Einsatz kommt.

Augenfalten behandeln mit Botox

Botox oder Botulinumtoxin ist ein Nervengift, das in stark verdünnter Form bereits seit Jahrzehnten zu medizinischen Zwecken eingesetzt wird. Aufgrund seiner muskelentspannenden Wirkung kommt Botox unter anderem in der Behandlung von Schielen, Migräne und verschiedenen neurologischen Erkrankungen zum Einsatz.

Dieselbe Eigenschaft macht sich die ästhetische Medizin gezielt zunutze, um Augenfalten und Krähenfüsse zu glätten und abzuschwächen. Durch kontrollierte Injektion in den Muskel wird dieser in seiner Funktion geschwächt. Die Aktivität der Mimikmuskulatur lässt nach, mimikbedingte Augenfalten glätten sich.

Die Faltenbehandlung mit Botox (Botulinumtoxin) setzt ein hohes Mass an Erfahrung und Kenntnis der Gesichtsanatomie voraus. Daher sollte die Anwendung immer durch einen erfahrenen und entsprechend qualifizierten Facharzt durchgeführt werden. Eine dauerhafte Überkorrektur ist allerdings nicht möglich, da das Botulinumtoxin im Verlauf einiger Monate vom Körper restlos abgebaut wird.

Auch der gewünschte faltenglättende Effekt lässt nach etwa 5 - 6 Monaten nach. Für dauerhafte Ergebnisse kann die Botoxbehandlung in regelmässigen Abständen aufgefrischt werden.

Augenfalten behandeln mit Hyaluronsäure

Je nach Ausprägung der Falten kommt auch eine Behandlung der Augenfalten mit Hyaluronsäure infrage. Diese Methode eignet sich insbesondere für stärker ausgeprägte Falten. Mithilfe von Hyaluronsäure-Fillern können selbst tiefe Furchen rund um die Augen aufgefüllt werden, die Haut erhält ihr verlorenes Volumen und die fehlende Feuchtigkeit zurück. Dadurch wirkt die gesamte Augenpartie frischer und strahlender.

Wie auch bei der Botoxbehandlung lässt die Wirkung der Hyaluronsäure mit der Zeit nach. Die Hyaluronsäure wird vom Körper restlos abgebaut, sodass die Behandlung in regelmässigen Abständen wiederholt werden sollte. Je nach verwendetem Präparat ist mit einer Haltbarkeit von bis zu einem Jahr zu rechnen.

Bei regelmässiger Anwendung verlängern sich die Behandlungsintervalle häufig, da die hauteigene Kollagenbildung durch die Hyaluronsäure angeregt wird. Die Behandlung der Falten wirkt also noch über den Abbau der Hyaluronsäure hinaus.

Ob im Einzelfall eine Botoxbehandlung oder eine Hyaluronbehandlung besser geeignet ist, wird für jeden Kunden individuell entschieden. Auch eine kombinierte Faltenbehandlung ist denkbar, um optimale und vor allem natürlich wirkende Ergebnisse zu erzielen.

Eignen sich Filler für die Behandlung bei Augenfalten?


In aller Regel werden gegen Augenfalten eher Botoxpräparate als Filler eingesetzt. Bei den Lachfalten oder Krähenfüssen rund um die Augen handelt es sich meist um feine Falten, die infolge von übermässiger Muskelaktivität entstehen. Durch gezielte Botoxinjektionen (Botulinumtoxin) lassen sich die Muskelbewegungen reduzieren, die Augenfalten glätten sich.

Hyaluronsäure-Filler kommen eher bei der Behandlung von tieferen Falten zum Einsatz. Sie polstern eingefallene Gesichtspartien auf und füllen tiefe Falten und Furchen auf. Je nach Ausprägung der Falten können Filler aber auch zur Korrektur von Augenfalten eingesetzt werden. Die Haut in der Augenregion erhält durch die Unterspritzung ihr verlorenes Volumen zurück und wirkt wieder frisch und prall. Die Behandlung mit Fillern wird jedoch in der Regel nur bei stark ausgeprägten Augenfalten empfohlen.

Wie viel kostet eine Behandlung bei Krähenfüssen und Augenfalten?


Die Kosten für eine Faltenbehandlung können je nach Umfang und gewähltem Verfahren variieren. Die berechneten Preise hängen vor allem davon ab, wie gross die verwendete Menge an Botulinumtoxin oder Hyaluronsäure ist.

Die Behandlung von Krähenfüssen mit Botox (Botulinumtoxin) wird ab etwa CHF 300 angeboten. Für eine Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure müssen Sie einen Kostenaufwand ab etwa CHF 400 kalkulieren.

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