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Tränensäcke


Die Augenpartie ist eine der Gesichtsregionen, die unsere Wirkung auf andere Menschen am stärksten prägen. Die Augen geben Aufschluss über unseren Charakter, aber auch über unseren momentanen Gemüts- und Gesundheitszustand. Ein klarer, wacher Blick zeugt von Vitalität und Frische, während Tränensäcke uns müde und mürrisch wirken lassen.

Jeder Mensch leidet gelegentlich unter geschwollenen oder verquollenen Augen, auch an ausgeprägten Augenringen. Meist sind sie die Folge einer durchfeierten Nacht, von zu viel Stress oder längerem Schlafmangel. Wenn die Schwellungen jedoch dauerhaft bestehen, lassen sie das Gesicht ständig müde und alt wirken. Oft entspricht dieser äussere Eindruck keineswegs der gefühlten Vitalität und Lebensfreude.

Tränensäcke können für die Betroffenen sehr belastend sein, wenn sie dauerhaft bestehen und auch bei ausreichend Schlaf und gesunder Lebensweise nicht zurückgehen. Hier liegen den Schwellungen häufig genetische Ursachen zugrunde. Mit zunehmendem Alter steigt meist auch die Ausprägung der Tränensäcke, da die dünne Haut um die Augen an Elastizität verliert. In diesem Fall kann eine chirurgische Entfernung den Augen wieder zu neuer Frische verhelfen.

Was versteht man unter Tränensäcken?


Tränensäcke haben trotz ihres Namens nichts mit Tränen zu tun. Es handelt sich vielmehr um angestaute Gewebeflüssigkeit und Fetteinlagerungen, die unter der dünnen Haut der Augen hervortreten. Die Bezeichnung Tränensäcke rührt eher von dem verquollenen Erscheinungsbild her, das durchaus wie verweint wirken kann.

Bei vielen Menschen bilden sich Tränensäcke unter den Augen infolge des natürlichen Alterungsprozesses. Andere leiden bereits in jungen Jahren an Tränensäcken. Hier ist die Neigung zu Tränensäcken meist erblich bedingt oder wird durch ungesunde Lebensgewohnheiten verstärkt.

Die Schwellungen unter den Augen sind nicht zu verwechseln mit Augenringen, auch wenn beide Phänomene oft gemeinsam auftreten. Bei Augenringen handelt es sich in der Regel um Äderchen und angestaute Flüssigkeit, die unter der feinen Haut durchschimmern. Zum Teil kann die Haut auch übermässig stark pigmentiert sein und dadurch zu dunklen Augenringen führen.

Während sich Augenringe relativ gut mit Make-up verdecken lassen, treten Tränensäcke sichtbar hervor. Das macht es schwierig, die unschönen Schwellungen im Alltag zu kaschieren. Bei stark ausgeprägten, dauerhaft bestehenden Tränensäcken bleibt daher häufig nur die chirurgische Entfernung, um der Augenpartie ihr frisches Aussehen zurückzugeben.

Wie entstehen Tränensäcke?


Die Entstehung von Tränensäcken hängt eng mit der Hautbeschaffenheit um die Augen herum zusammen. Im Vergleich zum übrigen Gesicht ist die Haut rund um die Augen extrem dünn. Das führt dazu, dass sich Fett- und Flüssigkeitseinlagerungen viel stärker unter der Haut an den Augen abzeichnen als in anderen Gesichtspartien und sich Tränensäcke abzeichnen.

Mit zunehmendem Alter nehmen die Elastizität und Spannkraft der Haut ab. Im Bereich der Unterlider wird vermehrt Flüssigkeit und Fettgewebe eingelagert. So kommt es zu sichtbaren Schwellungen, den Tränensäcken, die die Augen verquollen wirken lassen. Mit den Jahren können die Tränensäcke auch weiter absinken.

Bei einigen Menschen ist das Bindegewebe von Natur aus relativ schwach ausgebildet. Hier treten die Tränensäcke meist schon in jungen Jahren auf, oft auch familiär gehäuft. Ausserdem können Allergien und andere Erkrankungen die Augenpartie anschwellen lassen. Dies äussert sich dann zum Teil auf ähnliche Weise wie Tränensäcke.

Tränensäcke können aber auch akut auftreten. Ein typisches Beispiel hierfür ist eine durchfeierte Nacht mit zu viel Alkohol und zu wenig Schlaf. Neben Schlafmangel, Rauchen und Alkohol wirkt sich häufig auch Stress ungünstig auf die Augenpartie aus. Das Gleiche gilt für eine ungesunde oder einseitige Ernährung und zu wenig Bewegung. All diese Faktoren beeinflussen den Flüssigkeitshaushalt und Lymphfluss an den Augen und somit auch die Entstehung von Tränensäcken.

Kann man Tränensäcken vorbeugen?


Bis zu einem gewissen Grad lässt sich Tränensäcken durchaus vorbeugen. Hier spielen vor allem die Lebensweise und Ernährung eine Rolle. Indem Sie sich ausgewogen ernähren, sich viel bewegen und auf Genussgifte wie Nikotin und Alkohol verzichten, tun Sie Ihrem gesamten Körper etwas Gutes. Die Haut bleibt länger jung und strahlend, der Lymphfluss und somit der Abtransport von Flüssigkeitseinlagerungen unter der Haut wird verbessert. Zudem sollten Sie täglich viel Wasser, Tee oder ungesüsste Fruchtsäfte trinken, um Tränensäcken vorzubeugen.

Auch Stress und Schlafmangel sind zwei häufige Ursachen von Tränensäcken. Besonders in Kombination mit einer ungesunden Lebensweise und einer unzureichenden Flüssigkeitszufuhr können sie sich schnell im Hautbild widerspiegeln. Nach einer einzigen durchfeierten Nacht gehen die Tränensäcke meist schnell wieder zurück. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass der Schlafmangel nicht zur Gewohnheit wird.

Genetisch bedingten Tränensäcken lässt sich kaum etwas entgegensetzen, da die Ursache hier in der Hautbeschaffenheit um die Augen liegt. Auch im Alter lässt die Elastizität der Haut unweigerlich nach. Gerade in der sensiblen Augenpartie zeigt sich dies oft schon relativ früh. Bis zu einem gewissen Grad können Sie der Hautalterung allerdings entgegenwirken, indem Sie auf eine gesunde Lebensweise achten und eine hauttypgerechte Gesichtspflege verwenden.

Was kann man gegen Tränensäcke tun?


Bei vorübergehenden Schwellungen in der Augenpartie genügt es oft schon, den verlorenen Schlaf nachzuholen und dem Körper etwas Erholung zu gönnen. Ausserdem haben sich verschiedene Hausmittel gegen Tränensäcke bewährt. Wenn sich die Tränensäcke jedoch trotz aller Bemühungen nicht mehr zurückbilden, kommt meist nur eine chirurgische Entfernung infrage. Bei leicht ausgeprägten Tränensäcken unter den Augen lassen sich zum Teil auch mit minimal-invasiven Behandlungsformen gute Ergebnisse erzielen.

Hausmittel gegen Tränensäcke

Tränensäcke treten vor allem morgens auf, wenn der Lymphfluss um die Augen herum reduziert ist und sich Gewebeflüssigkeit in der Augenpartie ansammelt. Dem können Sie entgegenwirken, indem Sie die Augen am Morgen behutsam kühlen. Neben kalten Kompressen, Quarkauflagen und Gurkenscheiben haben sich auch gekühlte Teebeutel mit grünem oder schwarzem Tee bewährt.

Zusätzlich sollten Sie viel trinken und die Augenpartie sanft massieren. Pflegeprodukte mit abschwellenden Eigenschaften können Tränensäcken ebenfalls entgegenwirken, zum Beispiel Kamillencremes oder harnstoffhaltige Cremes.

Auch wenn es nach einer durchfeierten Nacht schwerfällt: Gönnen Sie sich am Morgen einen zügigen Spaziergang an der frischen Luft. Das bringt nicht nur den ganzen Körper in Schwung, sondern sorgt auch dafür, dass akute Tränensäcke schnell wieder zurückgehen.

Minimal-invasive Behandlung von Tränensäcken

Bei leicht ausgeprägten Tränensäcken lassen sich zum Teil mit minimal-invasiven Therapieformen gute Ergebnisse erzielen. Ein Beispiel ist die Laserbehandlung: Hier wird die Haut am Unterlid mittels Laser sanft gestrafft und das Fettgewebe unter der Haut reduziert. Der Effekt auf die Tränensäcke einer solchen Laserbehandlung ist allerdings nicht zu vergleichen mit einem chirurgischen Eingriff an den Augen.

Alternativ besteht die Möglichkeit, Unebenheiten im Hautbild mit Fillern auszugleichen. Der Arzt injiziert Hyaluronsäure-Filler oder aufbereitetes Eigenfett in kontrollierter Dosierung in die Furchen. Die Tränensäcke werden auf diese Weise optisch kaschiert, verschwinden allerdings nicht. Zudem muss die Behandlung mit Fillern in regelmässigen Abständen wiederholt werden.

Chirurgisches Entfernen von Tränensäcken

Bei ausgeprägten Tränensäcken ist das chirurgische Entfernen meist die einzig wirklich erfolgversprechende Behandlungsmethode. Dies gilt insbesondere für Kunden mit erblich oder altersbedingten Tränensäcken, die weder auf Hausmittel noch auf gesunde Lebensgewohnheiten reagieren. Die Entfernung der Tränensäcke erfolgt im Rahmen eines kurzen Eingriffs, der insgesamt nur etwa eine Stunde dauert.

Der genaue Ablauf der Operation kann individuell verschieden sein. Entscheidend für die gewählte OP-Methode ist, wie stark die Tränensäcke ausgeprägt sind und ob auch die Haut oberflächlich erschlafft ist. In der Regel setzt der Arzt einen kurzen Hautschnitt dicht unter dem Lidkranz, der später mit blossem Auge nicht zu sehen sein wird. Über diesen Schnitt entfernt er eingelagertes Fettgewebe und strafft gegebenenfalls auch die Haut unter den Augen. Das Ergebnis ist eine glatte, ebenmässige Haut ohne Tränensäcke.

Die Unterlidstraffung oder das Entfernen der Tränensäcke kann in den meisten Fällen unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Der Kunde kann die Klinik direkt wieder verlassen und muss keine längeren Ausfallzeiten in Kauf nehmen. Lediglich auf Sport und andere körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten sollte in den ersten Wochen nach dem Entfernen der Tränensäcke verzichtet werden.

Der Eingriff hat den Vorteil, dass die Tränensäcke dauerhaft und mit hervorragenden ästhetischen Ergebnissen beseitigt werden. Auch grössere Hautüberschüsse, die sich altersbedingt am Unterlid bilden, können bei der Operation entfernt werden. Die gesamte Augenpartie wirkt nach dem Eingriff frischer, wacher und optisch verjüngt. Falls sich die Tränensäcke mit zunehmendem Alter erneut bilden, kann die Operation bei Bedarf auch wiederholt werden.

Wie viel kostet die Behandlung von Tränensäcken?


Für die chirurgische Entfernung von Tränensäcken mittels Unterlidstraffung sollten Sie einen Kostenaufwand von etwa CHF 3.900 einplanen. Die genauen Kosten für das Entfernen der Tränensäcke sind abhängig davon, wie viel Gewebe bei der Operation entfernt werden muss und ob zusätzlich eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure oder Eigenfett durchgeführt wird.

Minimal-invasive Behandlungsmethoden der Tränensäcke wie die Laserbehandlung oder die reine Unterspritzung mit Fillern sind in der Regel deutlich kostengünstiger. Die Kosten variieren je nach gewähltem Verfahren. Allerdings lässt sich mit einer minimal-invasiven Behandlung auch keine vergleichbare Wirkung erzielen wie mit einer Lidstraffung. Für ausgeprägte Tränensäcke sind diese Behandlungsformen daher nicht geeignet.

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