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Tränensäcke entfernen


Jeder von uns leidet gelegentlich unter müden und verquollenen Augen. Meist sind sie das untrügliche Zeichen einer durchfeierten Nacht oder ganz einfach von zu wenig Schlaf. Bei einigen Menschen sind die Tränensäcke jedoch keine vorübergehende Erscheinung, sondern bilden sich trotz ausreichend Schlaf und gesunder Lebensweise nicht zurück.

Tränensäcke können unterschiedliche Ursachen haben. Häufig treten sie im Rahmen des natürlichen Alterungsprozesses auf. Die feine Haut rund um die Augen ist von Natur aus sehr dünn. Wenn die Elastizität mit zunehmendem Alter abnimmt und sich zusätzlich Gewebeeinlagerungen unter der Haut der Augen bilden, können sich diese Einlagerungen unter der erschlafften Haut vorwölben.

Eine entsprechende familiäre Veranlagung kann die Entstehung von Tränensäcken begünstigen. Auch andere Faktoren wie Rauchen, übermässiger Alkoholkonsum, Stress, Schlafmangel und die UV-Strahlung beschleunigen das Entstehen von Tränensäcken. Wenn sich die Schwellungen von allein nicht mehr zurückbilden und die Augen dauerhaft verquollen wirken, kann eine chirurgische Korrektur dem Gesicht wieder zu mehr Frische verhelfen.

Beim Entfernen der Tränensäcke werden Einlagerungen von Fettgewebe und Flüssigkeit operativ entfernt. Zusätzlich wird die Haut unter den Augen und gegebenenfalls auch das tieferliegende Gewebe gestrafft, um wieder eine ebenmässige Augenpartie herzustellen. Die gesamte Operation dauert lediglich etwa eine Stunde und kann in den meisten Fällen unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Das Ergebnis ist ein frischeres, wacheres und deutlich verjüngtes Aussehen.

Die Fakten zum Entfernen von Tränensäcken

OP-Dauer:45 - 60 Minuten
Betäubung:Örtliche Betäubung, ggf. Dämmerschlaf oder Vollnarkose
Klinikaufenthalt:Ambulant
Fäden ziehen:Nach ca. 5 - 7 Tagen
Nachsorge:Kühlung für 1 - 2 Tage, Sonnenschutz, körperliche Schonung
Sport:Nach 2 - 3 Wochen
Kosten:Ab CHF 3.490

Wie hoch sind die Kosten für das Entfernen der Tränensäcke?


Für die chirurgische Entfernung von Tränensäcken müssen Sie mit einem Kostenaufwand von etwa CHF 3.490 rechnen. Allerdings können die genauen Kosten im Einzelfall stark variieren. So ist eine oberflächliche Hautstraffung günstiger, als wenn der Chirurg grössere Gewebemengen entfernen muss oder zusätzlich eine Unterspritzung durchgeführt wird. Da Tränensäcke in aller Regel ein rein ästhetisches Problem sind, übernehmen die Krankenkassen die Behandlungskosten nicht.

Wie werden Tränensäcke entfernt?


Tränensäcke entstehen durch Vorwölbungen von Fettgewebe und Lymphflüssigkeit unter der Haut. Wenn die Gesichtshaut mit fortschreitendem Alter an Elastizität verliert, können sich die Vorwölbungen noch verstärken. Bei der Behandlung von Tränensäcken wird das eingelagerte Gewebe chirurgisch entfernt und die erschlaffte Haut gegebenenfalls oberflächlich gestrafft. So entsteht wieder eine ebenmässige und straffe Augenpartie.

Die Entfernung der Augenringe erfolgt in der Regel auf chirurgischem Wege im Rahmen einer Unterlidstraffung. Der Chirurg setzt einen kurzen Hautschnitt dicht unter dem Wimpernkranz, wo die feinen Narben später kaum sichtbar sind. Über diesen Schnitt entfernt er das eingelagerte Gewebe und strafft die Haut. Je nach Erschlaffungsgrad müssen gegebenenfalls auch das tieferliegende Gewebe und die Muskulatur gestrafft werden.

Bei Kunden ohne grössere Hautüberschüsse ist es zum Teil auch möglich, den Zugang in der Bindehaut-Umschlagsfalte oder in der Lidinnenseite zu setzen. Diese Methoden haben den Vorteil, dass keinerlei sichtbare Narben entstehen.

Nach dem Entfernen der Tränensäcke werden die Hautwunden sorgfältig vernäht und mit einem speziellen Klammerpflaster versorgt. Eine Woche später zieht der Arzt die Fäden. Die OP-Wunden werden noch einmal kontrolliert. Ab diesem Zeitpunkt dürfen Sie bereits wieder vorsichtig Make-up verwenden.

Tränensäcke können in Einzelfällen auch minimal-invasiv behandelt werden, etwa mittels Laser oder durch Unterspritzung mit Eigenfett oder Hyaluronsäure. Die Unterspritzung zielt darauf ab, leichte Unebenheiten auszugleichen. Bei der Laserbehandlung werden kleine Fettpölsterchen aufgelöst und die Haut oberflächlich leicht gestrafft. Allerdings sind beide Methoden nicht zur Behandlung von ausgeprägten Tränensäcken geeignet.

Was ist nach dem Tränensäcke entfernen zu beachten?


Nach dem Entfernen der Tränensäcke ist es wichtig, dass Sie sich für 1 - 2 Wochen körperlich schonen. Auf Sport und körperlich anspruchsvolle Aktivitäten sollten Sie mindestens zwei Wochen nach der Operation verzichten. Ausserdem sollten die OP-Wunden vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, da sich die feinen Narben durch die UV-Strahlung unschön verfärben können. Das Gleiche gilt für Solariumbesuche.

Nach der Unterlidstraffung kann die Augenregion zunächst noch geschwollen und gerötet sein. Auch kommt es nach der Operation im Bereich der Unterlider häufig zu Verfärbungen, die durchaus über einen längeren Zeitraum anhalten können. Sobald die Fäden gezogen wurden, dürfen Sie aber wieder Make-up verwenden und können solche Auffälligkeiten gut überschminken.

In den ersten Tagen nach der Operation sollten Sie die Behandlungsareale vorsichtig kühlen und gegebenenfalls in einer erhöhten Position schlafen. Anfängliche Schwellungen lassen sich auf diese Weise reduzieren.

Häufig gestellte Fragen zum Entfernen der Tränensäcke


Was versteht man unter dem Entfernen der Tränensäcke?

Als Tränensackentfernung bezeichnet man in der Regel die chirurgische Entfernung von Tränensäcken mittels Unterlidkorrektur. Bei gering ausgeprägten Tränensäcken können auch minimal-invasive Verfahren wie die Unterspritzung oder Laserbehandlung eingesetzt werden. Allerdings erfolgt die Entfernung von deutlich ausgeprägten Tränensäcken nahezu immer operativ.

Bei der Operation wird über einen kurzen Hautschnitt das Gewebe entnommen, das für die Entstehung der Tränensäcke verantwortlich ist. Dabei handelt es sich um Lymphflüssigkeit oder Fettgewebe, die sich unter der dünnen Haut unter den Augen vorwölben. Bei Bedarf wird zusätzlich die erschlaffte Haut gestrafft, sodass die untere Augenpartie wieder straff und ebenmässig wirkt.

Was sind die Ursachen für Tränensäcke?

Tränensäcke entstehen, wenn sich Fettgewebe oder Flüssigkeit unter der Haut ansammelt. Die Haut ist in der Augenregion viel dünner als im übrigen Gesicht, sodass sich solche Einlagerungen im Bereich der Unterlider oft sichtbar abzeichnen. Zudem verliert die Haut mit steigendem Alter an Spannkraft und Elastizität. Mit zunehmender Hauterschlaffung wölbt sich auch Fettgewebe immer deutlicher vor.

Verschiedene Faktoren können die Bildung von Tränensäcken noch begünstigen. Dazu zählen zum Beispiel Rauchen, übermässiger Alkoholkonsum, Stress und Schlafmangel. Auch die UV-Strahlung lässt die Haut schneller altern und begünstigt somit Tränensäcke. Einige Menschen leiden hingegen anlagebedingt unter Tränensäcken. Bei ihnen können die Vorwölbungen schon in jungen Jahren sehr stark ausgeprägt sein, ohne dass der Lebenswandel dabei eine Rolle spielt.

Welche Hausmittel helfen bei Tränensäcken?

Gegen anlagebedingte Tränensäcke lässt sich meist nicht viel ausrichten. Anders sieht es bei akuten Tränensäcken aus, die zum Beispiel nach einer durchfeierten Nacht auftreten. Sie entstehen oft in Kombination mit Augenringen, wenn sich unter den Augen Flüssigkeit staut. Die Unterlider wirken dann dunkel und verquollen.

In solchen Fällen können verschiedene Hausmittel die Schwellungen reduzieren und den Lymphfluss wieder in Schwung bringen. Bewährt haben sich vor allem folgende Massnahmen:

  • viel trinken (Wasser, Tee oder ungesüsste Fruchtsaftschorlen)
  • mit Kühlpads oder speziellen Augenpads die Augen kühlen
  • gekühlte Teebeutel auflegen (grüner oder schwarzer Tee)
  • kalten Quark rund um die Augen auftragen
  • Gurkenscheiben auflegen
  • Schlaf nachholen
  • leicht erhöht schlafen

Können Tränensäcke auch ohne OP entfernt werden?

Leicht ausgeprägte Tränensäcke lassen sich unter Umständen auch minimal-invasiv behandeln. Als Behandlungsmethoden kommen hier vor allem die Laserbehandlung sowie die Unterspritzung mit Eigenfett oder Hyaluronsäure infrage. Allerdings ist der Effekt nicht vergleichbar mit einer chirurgischen Lidstraffung. Zudem muss die Behandlung in aller Regel mehrfach wiederholt werden. Für stärker ausgeprägte Tränensäcke sind diese Verfahren nicht geeignet, eine Operation ist notwendig.

Für wen ist das Entfernen von Tränensäcken geeignet?

Das chirurgische Tränensäcke Entfernen eignet sich für Menschen, die altersbedingt oder von Natur aus unter ausgeprägten Tränensäcken leiden. Wenn die untere Partie der Augen dauerhaft verquollen wirkt und sich trotz gesunder Lebensweise keine Besserung einstellt, ist die Unterlidstraffung meist die einzig erfolgversprechende Behandlungsmethode.

Bei einer entsprechenden familiären Veranlagung können sich schon in jungen Jahren deutliche Tränensäcke bilden. Hier kann eine chirurgische Entfernung unter Umständen schon relativ früh sinnvoll sein. Häufig treten die Vorwölbungen allerdings erst im Zuge des Älterwerdens auf, wenn die Haut rund um die Augen zu erschlaffen beginnt. Dann macht es oftmals Sinn, die Unterlidstraffung mit einer allgemeinen Lidstraffung zu kombinieren.

Geht die Operation Risiken einher?

Das Entfernen der Tränensäcke ist ein einfacher und risikoarmer Routineeingriff, bei dem es nur sehr selten zu Komplikationen kommt. Allerdings geht jede Operation immer mit gewissen Risiken einher, so auch die Unterlidkorrektur. In Einzelfällen kann es zum Beispiel zu Infektionen, Entzündungen oder Nachblutungen kommen.

Da bei diesem Eingriff dicht am Auge operiert wird, können zudem in seltenen Fällen Probleme mit den Augen oder dem Lidschluss auftreten. Ein Beispiel dafür ist das sogenannte Hängelid, bei dem das untere Augenlid nicht mehr korrekt am Augapfel anliegt. Auch kann es nach der Operation zu leichten Beschwerden wie Augentrockenheit, verschwommenem Sehen oder Sensibilitätsstörungen kommen. Die meisten derartigen Symptome bilden sich jedoch mit der Zeit wieder zurück oder lassen sich gut behandeln.

Was ist vor der Behandlung der Tränensäcke zu beachten?

Die Vorbereitung auf das Entfernen der Tränensäcke ist für Sie als Kunde unkompliziert. Sie sollten lediglich darauf achten, dass Sie am Tag der Unterlidstraffung kein Make-up oder andere Kosmetikprodukte verwenden. Ausserdem sollten Sie eine Begleitung oder Abholmöglichkeit für Ihre Heimfahrt organisieren. Aufgrund der Betäubung dürfen Sie in den ersten 24 Stunden nach der Unterlidstraffung nicht Auto fahren.

Vor dem Tränensäcke entfernen werden einige Voruntersuchungen durchgeführt, um mögliche Risikofaktoren ausschliessen zu können. Im Zuge der Untersuchung befragt Sie der Arzt auch nach bekannten Vorerkrankungen oder Allergien. Ausserdem müssen blutverdünnende Medikamente für den Zeitraum der Behandlung abgesetzt werden. Falls Sie solche Medikamente aus medizinischen Gründen einnehmen müssen, sollten Sie den Arzt davon in Kenntnis setzen. Er kann Ihnen dann gegebenenfalls eine geeignete Alternative empfehlen.

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