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Augenlidstraffung


Die Augenregion gehört häufig zu den ersten Stellen, an denen das fortschreitende Alter seine Spuren hinterlässt. Die dünne Haut rund um die Augen ist besonders anfällig dafür, frühzeitig Falten zu entwickeln. Neben der nachlassenden Elastizität wirkt sich auch unsere Mimik auf die Augenpartie aus. Ob beim Lachen, Blinzeln oder Stirnrunzeln: Jede Bewegung der Gesichtsmuskulatur beansprucht die Haut der Augenlider und übt Zug auf sie aus.

Wenn die Hautelastizität nachlässt und rund um die Augen Falten auftreten, wirkt häufig das gesamte Gesicht müde und verlebt. Die nachlassende Gewebefestigkeit kann auch Tränensäcke oder Schlupflider begünstigen, die den Eindruck der vorzeitigen Alterung noch verstärken. Im schlimmsten Fall können ausgeprägte Schlupflider gar die Sicht beeinträchtigen.

Im Rahmen einer Augenlidstraffung (Blepharoplastik) lassen sich solche Alterserscheinungen jedoch einfach und nachhaltig beseitigen. Die chirurgische Lidstraffung ist ein kurzer ambulanter Eingriff, bei dem Haut- und Gewebeüberschüsse an den Augenlidern dauerhaft entfernt werden. Die Unterlider, Oberlider oder beide Lider werden sanft gestrafft. Auf diese Weise erhält die gesamte Augenregion ihre jugendliche Frische zurück, der Blick wirkt wieder wach und offen.

Die Fakten zur Augenlidstraffung im Überblick

OP-Dauer:60 - 90 Minuten
Betäubung:Örtliche Betäubung oder Dämmerschlaf, ggf. Vollnarkose
Klinikaufenthalt:Ambulant
Fäden ziehen:Nach ca. 5 - 7 Tagen
Nachsorge:Kühlung für 1 - 2 Tage, Sonnenschutz, körperliche Schonung
 Sport:Nach 2 - 3 Wochen
Kosten:CHF 2.900 für die Oberlidstraffung; CHF 5.900 für Ober- und Unterlidstraffung

Was kostet eine Augenlidstraffung?


Die Kosten für eine Lidstraffung können im Einzelfall stark variieren. Entscheidend ist unter anderem, ob Sie nur die Oberlider, die Unterlider oder beide Augenlider straffen lassen möchten. Der genaue Kostenaufwand hängt auch vom Umfang der durchzuführenden Straffung ab. Eine oberflächliche Hautstraffung ist günstiger, als wenn das tieferliegende Gewebe ebenfalls gestrafft werden muss.

Im Durchschnitt sollten Sie für die Augenlidstraffung folgende Kosten einplanen:

  • Oberlidstraffung (Schlupflider): CHF 2.900
  • Unterlidstraffung (Tränensäcke): CHF 3.900
  • Straffung beider Augenlider: CHF 5.900

Falls eine medizinische Indikation für die Augenlidstraffung vorliegt, übernehmen die Krankenkassen die Kosten der Operation. Das ist in der Regel aber nur dann der Fall, wenn es aufgrund hängender Augenlider (Schlupflider) zu einer starken Sichtbeeinträchtigung kommt. Im Zweifelsfall sollten Sie sich vor dem Eingriff mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen und die Möglichkeit einer Kostenübernahme abklären.

Wie läuft eine Augenlidstraffung ab?


Die Lidstraffung ist ein kurzer ambulanter Eingriff von etwa einer Stunde Dauer. Er gehört zu den Routineeingriffen der plastisch-ästhetischen Chirurgie und verläuft in aller Regel komplikationsfrei. Für die Augenlidstraffung genügt meist eine örtliche Betäubung. Auf Wunsch des Kunden kann die Operation aber auch im Dämmerschlaf oder gegebenenfalls in Vollnarkose durchgeführt werden.

Nach dem Einleiten der Narkose setzt der Chirurg die erforderlichen Hautschnitte an zuvor angezeichneter Stelle an den Augenlidern. Die Schnittführung verläuft bei der Oberlidstraffung in der natürlichen Lidfalte, bei der Unterlidstraffung dicht unter dem Wimpernkranz. So sind die feinen Narben später nahezu unsichtbar.

Über die Hautschnitte werden nun die vorhandenen Haut- und Gewebeüberschüsse entfernt. Unter Umständen kann es erforderlich sein, auch die Muskulatur im Augenbereich zu straffen. Der genaue Umfang der Lidstraffung wird individuell festgelegt, um bei jedem Kunden optimale und natürlich wirkende Ergebnisse zu erzielen.

Nach der Augenlidstraffung vernäht der Chirurg die OP-Wunden an den Augenlidern. Sie erhalten einen kleinen Pflasterverband angelegt und können bereits nach einer kurzen Erholungspause die Heimreise antreten. Nach etwa einer Woche werden die Fäden gezogen und die OP-Wunden noch einmal kontrolliert.

Wie verläuft die Nachsorge einer Augenlidstraffung?


Die Lidstraffung erfordert keine aufwendige Nachsorge vonseiten des Kunden. Lediglich in den ersten Tagen nach der Operation sollten Sie die Augenlider vorsichtig kühlen. Ausserdem sollten Sie die behandelten Stellen in den ersten Wochen vor direkter Sonneneinstrahlung schützen und auf anstrengende körperliche Tätigkeiten verzichten.

In den ersten Wochen nach der Operation können die Augenlider noch leicht geschwollen sein. Bei der Unterlidkorrektur kommt es zudem häufig zu dunklen Verfärbungen, die mehrere Monate lang anhalten können. Im Alltag lassen sie sich jedoch in der Regel problemlos überschminken. Nach rund drei Monaten sollten dann alle Symptome abgeklungen sein, sodass das endgültige OP-Ergebnis beurteilt werden kann.

 

 

Häufig gestellte Fragen zur Augenlidstraffung


Was kann mit einer Oberlidstraffung korrigiert werden?

Im Rahmen der Oberlidstraffung werden vor allem hängende Oberlider beziehungsweise Schlupflider korrigiert. Dabei handelt es sich um anlage- oder altersbedingt erschlaffte Oberlider, die das Sichtfeld einschränken können. Zudem lassen Schlupflider das Gesicht müde und gealtert wirken. Bei der Oberlidkorrektur wird überschüssiges Gewebe entfernt und das Lid sanft gestrafft, um den Blick wieder zu öffnen.

Auch Augenfalten oder bestehende Asymmetrien in der oberen Augenregion können mittels einer Oberlidstraffung korrigiert werden. In diesem Fall wird ein- oder beidseitig ein kleiner Hautstreifen entfernt, sodass wieder ein frisches, straffes und harmonisches Gesamtbild entsteht.

Wie entstehen Schlupflider?

Als Schlupflider bezeichnet man erschlaffte Oberlider, die sich über den Augen vorwölben und den Blick müde und traurig wirken lassen. Schlupflider sind häufig eine ganz normale Alterserscheinung. Die Haut verliert im Laufe der Jahre an Elastizität und Spannkraft, sodass die Lider mit der Zeit immer weiter absinken. Zusätzlich kann sich oberhalb der Augen Fettgewebe vorwölben, wenn die Elastizität des Bindegewebes nachlässt.

Einige Menschen leiden genetisch bedingt unter Schlupflidern. Auch äussere Faktoren und ungesunde Lebensgewohnheiten können ihre Entstehung begünstigen. So wird die Hautalterung zum Beispiel durch UV-Strahlung, Rauchen, Alkohol oder Schlafmangel begünstigt.

Für wen ist eine Oberlidstraffung geeignet?

Dieser Eingriff kommt immer dann infrage, wenn die Oberlider stark erschlafft sind oder sich über den Augen vorwölben. In solchen Fällen kann der kurze Eingriff den Blick wieder öffnen und der Augenpartie ihre jugendliche Frische zurückgeben.

Aus medizinischer Sicht ist eine Oberlidstraffung empfehlenswert, wenn eine starke Erschlaffung der Haut am Oberlid zu Einschränkungen im Sichtfeld führt. Auch kann es durch die Hautüberschüsse zu Hautreizungen oder Druckgefühlen im Bereich der Augen kommen. In solchen Fällen ist die Lidstraffung kein rein ästhetischer Eingriff, sondern wird als medizinisch notwendige Behandlung in der Regel von den Krankenkassen bezahlt.

Gibt es vor der Oberlidstraffung etwas zu beachten?

Vor dem Eingriff sind einige Voruntersuchungen notwendig, um etwaige Risikofaktoren ausschliessen zu können. Falls Sie an bekannten Erkrankungen oder Allergien leiden, sollten Sie den behandelnden Arzt davon in Kenntnis setzen. Ausserdem müssen blutverdünnende Medikamente für die Dauer der Behandlung abgesetzt werden. Falls Sie auf die Einnahme bestimmter Medikamente angewiesen sind, kann Ihnen der Arzt eine geeignete Alternative empfehlen.

Am Tag der Operation sollten Sie ungeschminkt zu Ihrem Termin erscheinen. Die Oberlidstraffung erfolgt normalerweise ambulant unter örtlicher Betäubung oder im Dämmerschlaf. Sie dürfen bereits kurz nach der Lidstraffung die Heimreise antreten, können aber in den ersten 24 Stunden noch nicht selber Auto fahren. Daher sollten Sie sich zum Behandlungstermin begleiten lassen oder eine nahestehende Person bitten, Sie abzuholen.

Wird die Oberlidstraffung immer zusammen mit einer Unterlidstraffung durchgeführt?

Nein, die Oberlidstraffung kann auch als eigenständiger Eingriff durchgeführt werden. Für die Wahl der OP-Methode ist entscheidend, in welchen Bereichen die Haut wie stark erschlafft ist. Im Rahmen einer Voruntersuchung bespricht der Arzt mit Ihnen die möglichen Behandlungsmethoden. Falls Sie zum Beispiel von Natur aus unter Schlupflidern leiden, aber die Haut insgesamt nicht sehr stark erschlafft ist, reicht eine reine Oberlidstraffung vermutlich vollkommen aus.

Geht die Oberlidstraffung mit Risiken einher?

Die Oberlidstraffung birgt wie jede Operation einige generelle OP-Risiken. Allerdings ist die Lidstraffung ein kurzer und unkomplizierter Routineeingriff, bei dem es nur äusserst selten zu Komplikationen kommt.

Unmittelbar nach dem Eingriff treten häufig leichte Schwellungen oder Rötungen auf, die aber spätestens nach einigen Wochen abklingen sollten. Nachdem die Fäden gezogen wurden, können verbliebene Auffälligkeiten auch problemlos überschminkt werden.

In Einzelfällen kann es nach dem Eingriff zu leichten Augenbeschwerden wie Augentrockenheit, verschwommenem Sehen oder einem gestörten Lidschluss kommen. Solche Symptome lassen sich mit Augencremes oder Augentropfen meist gut behandeln. In der Regel klingen die Beschwerden nach einiger Zeit von selbst wieder ab.

Wann ist man nach der Oberlidstraffung wieder gesellschaftsfähig und kann Sport machen?

Nach der Oberlidkorrektur sollten Sie sich für 2 - 3 Wochen körperlich schonen. Danach können Sie den meisten sportlichen Aktivitäten wieder ohne Einschränkung nachgehen. Die gesellschaftliche und berufliche Ausfallzeit beträgt etwa 1 - 2 Wochen. Der Heilungsverlauf kann jedoch bei jedem Kunden etwas unterschiedlich ausfallen.

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