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Xanthelasmen entfernen


Wenn sich in der Augenregion gelbliche Flecken oder Knötchen bilden, handelt es sich meist um sogenannte Xanthelasmen. Diese gutartigen Fetteinlagerungen treten häufig ohne erkennbare Ursache auf, können aber auch auf eine ernsthafte Erkrankung hindeuten.

Für die Betroffenen sind Xanthelasmen vor allem ein ästhetisches Problem. Gerade in der Augenregion ist es fast unmöglich, die Hautveränderungen zu verbergen. Sie wirken sich oft sehr negativ auf das Erscheinungsbild aus und werden von anderen Menschen nicht selten für eine ansteckende Krankheit gehalten.

Xanthelasmen lassen sich jedoch mit verschiedenen Methoden gut behandeln. Die Entfernung von Xanthelasmen erfolgt häufig mit dem Laser. Auch andere minimal-invasive Methoden oder eine chirurgische Entfernung sind denkbar. Welches Verfahren im Einzelfall am besten geeignet ist, hängt von der Art und Ausprägung der Hautveränderungen ab.

Die Fakten zum Entfernen von Xanthelasmen

OP-Dauer:Etwa 30 - 60 Minuten (je nach Behandlungsmethode)
Betäubung:Örtliche Betäubung, bei Lidstraffung ggf. Dämmerschlaf oder Vollnarkose
Klinikaufenthalt:Ambulant
Fäden ziehen:Bei chirurgischer Entfernung nach ca. 5 - 7 Tagen
Nachsorge:Kühlung, Sonnenschutz, körperliche Schonung
Sport:Variiert je nach Behandlungsmethode
Kosten:je nach Aufwand

Was kostet eine Xanthelasmen-Entfernung?


Zur Entfernung von Xanthelasmen werden unterschiedliche Methoden eingesetzt. Daher können auch die Kosten für eine Xanthelasmen-Entfernung stark variieren. Der genaue Kostenaufwand ist auch abhängig davon, wie viel Gewebe entfernt werden muss und wie gross die zu behandelnden Xanthelasmen sind. Daher lassen sich nur schwer allgemeingültige Aussagen treffen.

Folgende Preise geben einen groben Anhaltspunkt, welche Kosten Sie für die Xanthelasmen-Entfernung einplanen sollten:

  • Laserbehandlung: je nach Aufwand
  • Säurebehandlung: je nach Aufwand
  • Elektrokauterisation: ab CHF 800
  • Kryotherapie: je nach Aufwand
  • Entfernung mittels Skalpell: ab CHF 2.000 (je nach Aufwand)
  • Entfernung mittels Lidstraffung: ab CHF 3.900

Wie läuft eine Xanthelasmen-Entfernung ab?


Für die Entfernung von Xanthelasmen kommen verschiedene Methoden infrage. Welches Verfahren im individuellen Fall am besten geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend ist zum Beispiel, wie gross die Hautveränderungen sind und ob sie eher hart oder weich sind. Ausserdem sollten Sie sich vor der Behandlung Gedanken machen, ob Sie noch andere Problemzonen wie etwa Augenfalten korrigieren lassen möchten. Dann bietet sich oft ein kombinierter Eingriff an.

Wichtig ist auch, im Vorfeld die möglichen Ursachen abzuklären. Xanthelasmen treten sehr häufig erneut an gleicher Stelle auf. Falls eine konkrete Ursache gefunden werden kann, zum Beispiel eine Fettstoffwechselstörung, so sollte diese vorrangig behandelt werden. Für die Entfernung der Xanthelasmen kommen vor allem folgende Methoden infrage:

Laserbehandlung

Die Laserbehandlung ist eines der häufigsten und erfolgversprechendsten Verfahren, um Xanthelasmen zu entfernen. Bei dieser Methode wird das Xanthelasma mittels Laser abgetragen. Die Behandlung erfordert in der Regel mindestens zwei Sitzungen, bis das Xanthelasma vollständig entfernt ist. Die Xanthelasma-Entfernung mit dem Laser ist bei sachgemässer Anwendung besonders gewebeschonend, da der Arzt mit dem Laserstrahl sehr präzise arbeiten kann.

Säurebehandlung

Xanthelasmen können auch mit Trichloressigsäure entfernt werden. Bei diesem Verfahren verätzt der Arzt die Fetteinlagerungen, wobei allerdings leichte Narben entstehen können. Zudem erfordert die Anwendung der stark ätzenden Säure ein hohes Mass an Erfahrung und Sachkenntnis. Dies gilt insbesondere für Behandlungen in der sensiblen Augenregion.

Elektrokauterisation

Die Entfernung von Xanthelasmen mit Strom ist ein weiteres Verfahren, das ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann. Hierbei gibt der Arzt mit einer speziellen Nadel leichte Stromimpulse in das Gewebe ab. Dadurch werden die Fetteinlagerungen zum Teil zerstört und abgebaut.

Kryotherapie

Die Kryotherapie ist eine Kältebehandlung, bei der das Xanthelasma gewissermassen eingefroren wird. Die punktgenaue Vereisung zerstört das Xanthelasma ohne Beeinträchtigung des umliegenden Gewebes. Das zerstörte Fettgewebe wird anschliessend vom Körper abgebaut.

Entfernung mittels Skalpell

Bei der chirurgischen Xanthelasma-Entfernung wird die Hautveränderung mit dem Skalpell aus dem Gewebe herausgeschnitten. Da hierbei dicht am Auge operiert werden muss, ist vonseiten des Chirurgen ein Höchstmass an Präzision erforderlich. Im ungünstigsten Fall können sichtbare Narben oder Lidschlussprobleme auftreten.

Entfernung mittels Lidstraffung

Die Lidstraffung ist das Verfahren mit der höchsten Erfolgsquote, was das erneute Auftreten der Xanthelasmen betrifft. Werden die Veränderungen im Rahmen einer Oberlidstraffung mit entfernt, so kann der Chirurg die Wucherungen relativ grossflächig herausschneiden. Da Xanthelasmen bevorzugt an gleicher Stelle wieder auftreten, reduziert diese OP-Methode das Rezidivrisiko.

Die Oberlidstraffung kommt für Kunden infrage, die neben den Xanthelasmen auch unter hängenden Lidern, Schlupflidern oder erschlaffter Haut an den Oberlidern leiden. In einem kurzen ambulanten Eingriff setzt der Chirurg einen Hautschnitt in der natürlichen Lidfalte und entfernt über diesen Schnitt die vorhandenen Gewebeüberschüsse. Das Oberlid wird behutsam gestrafft und anschliessend vernäht. Die feinen Narben verlaufen später in der Lidfalte, sodass sie mit blossem Auge kaum zu erkennen sind.

Was ist nach dem Xanthelasmen entfernen zu beachten?


Je nach Behandlungsmethode müssen Sie nach der Xanthelasma-Behandlung verschiedene Verhaltenstipps beachten. Wichtig ist vor allem, dass Sie sich anfänglich körperlich schonen und die ärztlichen Hinweise zur Wund- und Narbenpflege beachten. Nach einigen Tagen dürfen Sie in der Regel wieder Make-up verwenden. Im Fall der chirurgischen Entfernung sollten Sie hiermit bis nach dem Ziehen der Fäden warten.

Nach der Behandlung können vorübergehend leichte Rötungen, Schwellungen oder Blutergüsse auftreten. Ausserdem kann sich je nach Behandlungsmethode ein leichter Wundschorf bilden, den Sie nicht abkratzen sollten. Nach einigen Tagen fallen die Verschorfungen in der Regel von selbst ab.

Wichtig ist ausserdem, dass Sie die Augenregion in den Wochen nach der Behandlung vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Auch auf Solariumbesuche sollten Sie vorübergehend verzichten. Die UV-Strahlung kann dazu führen, dass sich die Wunden unschön verfärben und sichtbare Narben entstehen.

Häufig gestellte Fragen zur Entfernung von Xanthelasmen


Was ist ein Xanthelasma?

Der Begriff Xanthelasma bezeichnet gutartige Einlagerungen von fettähnlichem Gewebe, die an unterschiedlichen Körperstellen auftreten können. Besonders häufig sind Xanthelasmen jedoch in der Augenregion. Hier zeigen sie sich vor allem in den inneren Augenwinkeln als gelbliche Verfärbungen oder Knötchen.

Xanthelasmen können hart oder weich sein und in unterschiedlich starker Ausprägung auftreten. Je nach Erscheinungsbild kommen dann für die Entfernung unterschiedliche Methoden infrage. Aus medizinischer Sicht ist es in der Regel nicht notwendig, Xanthelasmen entfernen zu lassen. Lediglich bei einer Sichtbeeinträchtigung sollte eine Entfernung aus medizinischen Gründen vorgenommen werden.

Sind Xanthelasmen gefährlich?

Xanthelasmen sind an sich harmlos, können aber auf eine ernsthafte Erkrankung hindeuten. Häufig hängen die Wucherungen zum Beispiel mit Störungen des Fettstoffwechsels zusammen. Ausserdem geht man davon aus, dass Menschen mit Xanthelasmen ein erhöhtes Risiko für Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Daher sollten Xanthelasmen immer ernst genommen werden, auch wenn die Hautveränderungen selbst unbedenklich sind.

Für wen eignet sich eine Xanthelasmen-Entfernung?

Die Entfernung von Xanthelasmen kann prinzipiell bei jedem Kunden durchgeführt werden, der sich an den Wucherungen stört. Lediglich in seltenen Fällen sprechen medizinische Gründe gegen eine Entfernung. Aufgrund der vielfältigen Behandlungsmethoden können Xanthelasmen jeder Art und Grösse meist gut behandelt werden.

In einigen Fällen kann der behandelnde Arzt von einer Entfernung abraten, falls die Erfolgsaussichten zu gering erscheinen. In einem persönlichen Vorgespräch werden Sie über die Vor- und Nachteile der Behandlung gründlich aufgeklärt. Hier zeigt Ihnen der Arzt auch Möglichkeiten auf, den Xanthelasmen zum Beispiel durch eine Ernährungsumstellung entgegenzuwirken.

Welche Ursachen haben Xanthelasmen?

Wie genau Xanthelasmen entstehen, ist noch nicht endgültig geklärt. Die Hautveränderungen hängen allerdings eng mit dem Fettstoffwechsel zusammen. Sie deuten häufig auf einen erhöhten Cholesterinspiegel oder einen gestörten Fettstoffwechsel hin. Dadurch bilden sich kleine Fetteinlagerungen unter der Haut, die als gelbe Verfärbungen oder Knötchen sichtbar sind.

Xanthelasmen werden durch verschiedene Faktoren begünstigt. Dazu zählen zum Beispiel Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte. Zwischen Xanthelasmen und Übergewicht besteht kein direkter Zusammenhang. Allerdings gelten viele Folgeerkrankungen von Übergewicht als Risikofaktoren.

Als Ursachen von Xanthelasmen kommen auch schwerwiegende Erkrankungen infrage, zum Beispiel Krankheiten der Bauchspeicheldrüse oder Leber. Bei exzessivem Alkoholkonsum können sie eine Folge solcher alkoholbedingten Erkrankungen sein. Auch eine mögliche Herzerkrankung ist als Ursache denkbar.

Welche Methoden gibt es zur Xanthelasmen-Entfernung?

Xanthelasmen lassen sich in der Regel minimal-invasiv entfernen. Bewährt hat sich vor allem die Laserbehandlung als narbensparendes Verfahren. Weitere Möglichkeiten sind die Entfernung mit Strom, Kälte sowie die Säurebehandlung.

Xanthelasmen können auch auf chirurgischem Wege mittels Skalpell entfernt werden. Die operative Entfernung ist vor allem in Kombination mit einer Oberlidstraffung sinnvoll, da die Wucherungen hierbei grossflächig herausgeschnitten werden können. Dadurch wird das Risiko eines erneuten Auftretens reduziert.

Bringt eine Xanthelasmen-Entfernung Risiken mit sich?

Bei der Xanthelasmen-Entfernung wird dicht am Auge gearbeitet. Daher sollte die Behandlung immer von einem erfahrenen Facharzt durchgeführt werden. Bei sachgemässer Anwendung ist das Komplikationsrisiko allerdings gering, da das Auge selbst nicht berührt wird.

In Einzelfällen können nach der Xanthelasma-Entfernung leichte Beschwerden in der Augenregion auftreten, zum Beispiel Rötungen, Schwellungen oder Augentrockenheit. In der Regel bilden sich solche Symptome von allein wieder zurück. Bei der chirurgischen Entfernung kann es in Einzelfällen zu Problemen mit dem Lidschluss kommen, die gegebenenfalls behandelt werden müssen.

Vor der Xanthelasma-Entfernung informiert Sie der Arzt ausführlich, mit welchen Risiken die gewählte Behandlungsmethode einhergeht. Ausserdem erhalten Sie genaue Hinweise, wie Sie die Wunden pflegen und einer Narbenbildung vorbeugen können.

Können Xanthelasmen nach der Entfernung erneut auftreten?

Xanthelasmen treten sehr häufig erneut auf. Bei der chirurgischen Entfernung beträgt das Rezidivrisiko etwa 40 %, nach einer zweiten Operation 60 %. Auch bei minimal-invasiven Behandlungsformen müssen Sie damit rechnen, dass das Xanthelasma an gleicher Stelle wieder auftritt.

Die grössten Chancen auf eine dauerhafte Entfernung bietet die Lidstraffung, da die Wucherungen bei diesem Verfahren grossflächig entfernt werden. Ausserdem sollte versucht werden, die Ursachen für die Xanthelasmen ausfindig zu machen. Falls den Wucherungen eine Erkrankung zugrunde liegt, sollte diese ebenfalls behandelt werden.

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